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3 Monate Urlaub gefällig? Arbeitsamt bezahlt!

Arbeitnehmer haben einen gesetzlichen Anspruch auf Urlaub. Arbeitslose haben das eigentlich nicht. Eigentlich. Aber es gibt Möglichkeiten.

Wenn man obendrein weiß, dass sich die Europäische Union nicht nur in Europa befindet, sondern auch in der Karibik und im Indischen Ozean, kommt man damit theoretisch zu einem Aufenthalt in den Tropen auf Staatskosten!

Möglich wird das durch eine französische Besonderheit: Martinique, Guadeloupe, Französisch Guyana (alle in der Karibik) sowie Réunion (Indischer Ozean) sind französische Übersee-Departements ("départements d'outre-mer") und damit rechtlich ein Teil Frankreichs.

Das Gleiche wird ab 15.12.2008 auch für die Niederländischen Antillen gelten. Das heißt, man ist zwar in der Karibik (bzw. im Indischen Ozean), aber immer noch auf französischem oder niederländischem Staatsgebiet, und beide gehören ja der EU an... Mit anderen Worten: Teile der EU liegen auch in den Tropen!!! Natürlich ist überall dort auch der Euro das gesetzliche Zahlungsmittel.
  1. Das Arbeitsamt (pardon: es heißt jetzt „Bundesagentur für Arbeit“) kann Arbeitslose insgesamt drei Wochen pro Kalenderjahr von der Pflicht der täglichen Erreichbarkeit befreien. Diese drei Wochen müssen nicht zusammenhängen. Man kann sich also auch dreimal eine Woche „Urlaub“ nehmen. Der Grund für die Abwesenheit spielt keine Rolle. Man muss aber wissen, dass das Arbeitsamt immer und rechtzeitig informiert werden muss. Während der Urlaub bei ALG I kaum Probleme bereitet, ist es bei ALG II schon schwieriger und kommt auf den Einzelfall an. In besonderen Fällen können auch sechs Wochen genehmigt werden. Für die Zeit der „Ortsabwesenheit“ besteht weiter Anspruch auf Arbeitslosengeld – zumindest für drei Wochen
  2. Arbeitslose können aber unter Umständen sogar bis zu drei Monate ins Ausland gehen – wenn die Voraussetzungen stimmen (z.B. Anspruch erworben, vorher mindestens vier Wochen zur Arbeitsvermittlung zur Verfügung gestanden). Lesen Sie dazu, was das Arbeitsamt selbst in einer Mitteilung schreibt:

Arbeitslosengeld im Ausland

Arbeitslose aus Ländern der europäischen Union können Arbeitslosengeld auch dann erhalten, wenn sie sich vorübergehend oder auf Dauer in einen anderen Mitgliedsstaat begeben. Die folgenden Fälle zeigen, unter welchen Voraussetzungen dies möglich ist.

Fall 1: Personen, die in Deutschland arbeitslos geworden sind und in einen anderen Mitgliedsstaat reisen wollen, um dort Arbeit zu suchen, können das deutsche Arbeitslosengeld längstens bis zu drei Monate vom Versicherungsträger des Landes der Arbeitssuche beziehen

Sie müssen vorher einen Anspruch auf die deutschen Leistungen erworben haben. Nach der Arbeitslosmeldung müssen Arbeitslose der deutschen Arbeitsvermittlung mindestens vier Wochen zur Verfügung gestanden haben. Vor diesem Zeitpunkt ist für eine Ausreise in einen anderen Staat eine Zustimmung des Arbeitsamtes erforderlich. Diese kann nur dann erteilt werden, wenn die Vermittlung einer neuen Arbeitsstelle in absehbarer Zeit nicht möglich ist.

Sie müssen vorher einen Anspruch auf die deutschen Leistungen erworben haben. Nach der Arbeitslosmeldung müssen Arbeitslose der deutschen Arbeitsvermittlung mindestens vier Wochen zur Verfügung gestanden haben. Vor diesem Zeitpunkt ist für eine Ausreise in einen anderen Staat eine Zustimmung des Arbeitsamtes erforderlich. Diese kann nur dann erteilt werden, wenn die Vermittlung einer neuen Arbeitsstelle in absehbarer Zeit nicht möglich ist.

Fall 2:

Für Personen, die

a) als Saisonarbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland arbeitslos geworden sind und am Saisonende in Ihren Heimatstaat zurückkehren möchten,

b) als Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland arbeitslos geworden sind und auf Dauer in einen anderen Mitgliedsstaat der EU umziehen möchten,

gilt, dass Arbeitslose in diesem Mitgliedsstaat keine Leistungen nach deutschem Recht erhalten. Nach der Rückkehr/Einreise kann der Arbeitslose gegebenenfalls Arbeitslosenunterstützung vom dortigen Träger der Arbeitslosenunterstützung erhalten, sofern die Voraussetzungen nach den dort geltenden Rechtsvorschriften gegeben sind, wobei die deutschen Versicherungszeiten berücksichtigt werden. Hierfür stellt das deutsche Arbeitsamt eine Bescheinigung nach Vordruck E 301 aus.

Weitere Auskünfte zu diesen Fragen erhalten Sie von Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit und unter www.arbeitsagentur.de



















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