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Ganoven machen keinen Urlaub

Leseproben aus "Gangster- und Ganoventricks", HIER erhältlich:

Allgemein
Erkundigen Sie sich bei Ihrem Automobilclub nach den Notfallnummern Ihres Urlaubslandes.
Halten Sie sich von einsamen Straßen fern, ob zu Fuß oder mit dem Auto. Dort können Gangsterbanden lauern.
Fahren Sie in Städten immer mit verriegelten Türen und Fenstern, vergessen Sie dabei auch nicht Schiebedach und Kofferraum, was ja heute durch die Zentralverriegelung vereinfacht möglich ist. Sonst kann es an einer roten Ampel unliebsame Eindringlinge geben.

Verletzten-Trick
Die Vorgehensweise ist ganz einfach. In diese Falle kann man nur allzu leicht tappen: Wenn ein sich näherndes, einzelnes Urlauberauto erspäht wird, legt sich eine Person (oft eine Frau) auf die Straße und macht auf schwerverletzt. Natürlich hält man an, steigt aus, will nachsehen und helfen. Eine zweite Person fährt dann im ersten günstigen Augenblick mit dem Fahrzeug davon und der Schwerverletzte flüchtet auch. Halten Sie niemals an, sondern informieren Sie die Polizei per Handy.

Der Plattfuß-Trick
Touristenautos auf Raststätten sind vor allem im südlichen Europa ein beliebtes Betrüger-Ziel. Unbemerkt wird ein Reifen aufgeschlitzt und dann großzügig Hilfe angeboten. Schnell ist der Ort des Geschehens von mehreren „Helfern“ und „Schaulustigen“ umringt, die die Touristen redegewandt ablenken, so dass im allgemeinen Trubel der Überblick verloren geht und Wertsachen aus dem Auto gestohlen werden können.
Gegenmaßnahmen: Möglichst eine „Wache“ am Fahrzeug zurücklassen, d.h. es sollten sich nicht alle Insassen entfernen. Falls doch ein Reifen platt ist, sofort alle Türe verschließen. Möglichst keine Hilfe von Fremden annehmen.
Eine öfter praktizierte Variante ist, dass die Insassen eines überholenden Fahrzeuges Sie durch aufgeregte Gesten auf Schäden an Ihrem Auto aufmerksam machen wollen. Halten Sie nicht an, vor allem nicht auf freier Strecke.

Tricks an der Tankstelle
Beim Tanken können den Urlaubern ein paar Abzockfallen gestellt werden:

  1. Der freundliche Tankwart füllt zu wenig ein, kassiert aber den vollen Betrag. Abhilfe: Möglichst immer selber tanken. Wo das nicht möglich ist, ganz genau die Anzeige an der Zapfsäule beobachten.
  2. Es wird ein höherer Zahlbetrag gefordert oder es wird zu wenig Wechselgeld herausgegeben. So schützen Sie sich: An der Zapfsäule zu zahlenden Betrag ablesen und sich merken. Im Kopf auch schon das Rückgeld ausrechnen. Sobald die Person an der Kasse merkt, dass Sie hartnäckig bleiben, klärt sich der „Irrtum“ schnell auf, besonders wenn Sie mit gezücktem Handy darauf bestehen, dass die Angelegenheit von der Polizei geklärt werden soll.
  3. Geldwechselbetrug: Wer für seinen Sprit und seine Einkäufe nicht genügend Landeswährung hat, bekommt seine Euros auch gewechselt und mit der Rechnungssumme verrechnet. Hierbei kann der Tourist leicht übervorteilt werden. Da hilft nur, dass man vor dem Bezahlen für sich schon mal möglichst genau überschlägt, wie viel Wechselgeld zu erwarten ist. Bei Unklarheiten genau vorrechnen lassen.
  4. Bezahlen mit Kreditkarte: Prüfen Sie den Abrechnungsbeleg genau, bevor Sie unterschreiben, insbesondere ob der Betrag stimmt. Erlauben Sie nicht, dass die Kreditkarte aus Ihrem Blickfeld entfernt wird. Zu leicht kann sonst ein zweiter Beleg angefertigt werden.

Auslandsimmobilien-Haie
Immer wieder werden gutgläubige Anleger, die sich ein Haus im Süden kaufen wollen, von skrupellosen Vermittlern betrogen. Die Maschen sind fast immer die gleichen:

Durch geschickte Werbung und billige "Verkaufsflüge" zur Besichtigung von Musterhäusern verführt, leisten die Interessenten hohe Anzahlungen. Dabei gehören die Musterhäuser oft nicht einmal zu dem Unternehmen und dienen nur als Blendwerk. Zwar konnten die Vermittler in vielen Fällen notariell beglaubigte Eigentumsnachweise für den billigen Baugrund an der sonnigen Küste vorweisen, dass diese Papiere aber nicht für das Bauwerk selbst galten, erkannten viele Käufer erst zu spät. Hinzu kam, dass der Bauunternehmer einen Teil der Anzahlungen in vertragswidriger Weise nicht für die Bauten, sondern für andere Zwecke verwendete. Dadurch mussten die Käufer hohe Nachzahlungen leisten. Manchmal verteuerten sich die angegebenen Baukosten mehrmals, so dass die Interessenten immer wieder zur Kasse gebeten wurden. Doch auch bei der vom Unternehmer zugesagten gewinnträchtigen Vermietung klappte es meistens aus irgendeinem Grund nicht. So blieben dann die Käufer auf leerstehenden Wohnungen sitzen, für die sie teuren Unterhalt zu zahlen hatten, und die sie schließlich erst mit hohem Verlust wieder abstoßen konnten.

So beugen Sie Diebstählen vor

  • Legen Sie nichts Wertvolles ins Handschuhfach Ihres Autos. Lassen Sie es vielmehr offen stehen, damit jeder sehen kann, dass nichts zu holen ist.
  • Lassen Sie nicht nur Geld, sondern auch Ausweise oder Tickets nicht ungeschützt herumliegen. Für (Hotel-)Diebe ist das wie Bargeld, wenn sie die richtigen Verbindungen haben.
  • Lassen Sie Ihren Zimmerschlüssel nicht unbewacht, weder an der Hotelbar, noch im Frühstückszimmer oder gar an der Rezeption. Ein Dieb hat schnell zugegriffen.
  • Posaunen Sie Ihre Zimmernummer an der Rezeption nicht heraus. Auf diese Information haben Ganoven oft nur gewartet.
  • Simpel, aber hochwirksam: nutzen Sie den Hotelsafe.
  • Wenn Sie schon nicht den Hotelsafe benutzen wollen, dann verschließen Sie Wertvolles im (Hartschalen-)Koffer. So haben Sie dann auch einen Versicherungsschutz über Ihre Hausratversicherung bzw. Reisegepäckversicherung. Machen ggf. Sie Fotos, die die Einbruch- bzw. Aufbruchspuren belegen.
  • Tragen Sie Wertsachen aller Art eng am Körper und nicht in Hand- oder Umhängetaschen, welche vor vorbeifahrenden Motorrädern zu leicht entrissen werden können. Auf Schmuck sollten Sie im Urlaub möglichst verzichten.
  • Vermeiden Sie Gedränge und sonstigen Körperkontakt mit Fremden, um Taschendieben keine Chance zu lassen. Seien Sie erhöht wachsam, wenn Ihnen jemand Fragen stellt oder wenn Sie angerempelt werden

Der bahnbrechende Schauspieler-Trick
Ein Betrüger mit beträchtlichem schauspielerischem Talent wurde am Pariser Bahnhof Gare du Nord bei folgendem Trick beobachtet, wobei er gleich drei Umstände zu seinem Vorteil ausnützt: die Hilfsbereitschaft, die Solidarität von Landsleuten und den Zeitdruck.
Der gut gekleidete Mann im grauen Anzug mischt sich 15 Minuten vor der Abfahrt eines Zuges, der nach Deutschland fährt, unter die einsteigenden Fahrgäste und ruft aufgeregt, laut und auf Deutsch: „Man hat mir meine Kameraausrüstung gestohlen. Jemand hatte mir beim Aussteigen Hilfe angeboten, jetzt ist alles weg!“. Dies tut er in möglichst vielen Waggons, um deutsche Reisende zu „informieren“.
In den letzten Minuten vor der Abfahrt ändert er seine Taktik. Scheinbar immer nervöser und den Tränen nahe läuft er noch einmal von Abteil zu Abteil und fragt: „Spricht hier jemand Deutsch? Meine Kamera-Ausrüstung ist gestohlen worden. Ich habe kein Geld mehr. Mir fehlen noch 18 Euro, dann kann ich mir ein Ticket nach Hause kaufen.“
Scheinbar helfen ihm nicht wenige Landsleute spontan aus der Patsche. Etwa 100 €uro kann er auf diese Weise pro Zug einsammeln, wie beobachtet wurde. Und vom Gare du Nord fahren viele Züge nach Deutschland... Tagesverdienste von 500-1.000 €uro sind nicht unrealistisch.

Time Sharing
Time Sharing ist von der Grundidee her eine feine Sache und 95% aller Angebote sind auch seriös. Die restlichen 5% haben aber die Branche derart in Verruf gebracht, dass sogar das Bundeskriminalamt immer mal wieder Warnungen veröffentlicht.

In Urlaubsgebieten, bevorzugt in Spanien, verteilen Mitarbeiter von Timesharing-Anlagen Rubbellose etc. an Touristen. Die Gewinnchancen sind fantastisch, denn Leute, die etwas gewonnen haben, haben ein offeneres Ohr für angeblich lukrative Angebote. Die Gewinner werden nun dadurch in die Anlagen gelockt, dass die Preise nur eben dort eingelöst werden können. Und damit auch wirklich keiner abspringt, steht nicht nur zufällig ein Taxi in der Nähe bereit, nein, die Fahrtkosten werden sogar von der Anlage übernommen. Wer einmal in der Anlage ist, wird in stundenlange Verkaufsgespräche verwickelt.

Wenn’s um Timesharing geht, wird gelogen, dass sich die Palmen biegen, aber bei Cash-Back-Programmen kann auch Baron von Münchhausen nicht mehr mithalten. Es werden hierbei Zertifikate, Garantien oder „Versicherungen“ angeboten, die man meist zum selben Preis erwirbt wie den Timesharing-Anteil. Es wird versprochen, dass das eingezahlte Kapital in der Regel in 51 Monaten wieder vollständig ausbezahlt wird. Gleichzeitig wird soviel Gewinn erwirtschaftet, dass damit auch das Investment in das Timesharing-Modell neutralisiert wird.

Wer einen Anteil zweimal bezahlt und auch noch glaubt, dass er sein Kapital in 51 Monaten wiedersieht, steigt in die Bundesliga der Dummköpfe auf...

 Wie kann man Leuten Timesharing verkaufen, die zu Hause bleiben oder woanders hinfahren? Schade um das Potenzial, haben sich findige Anbieter gedacht und einen Weg gefunden: Es werden Umfragen über das Urlaubsverhalten veranstaltet (telefonisch, nachdem das auf der Straße nicht mehr erlaubt ist). Als Dank für die Teilnahme darf man kostenlos an einer Urlaubsverlosung teilnehmen. Und prompt gewinnt man auch. Natürlich eine Reise in eine Timesharing-Region. Aber nur mit Ehepartner (denn man braucht ja beide Unterschriften).

Aus der Dominikanischen Republik wird von folgenden Betrugsmanövern berichtet: Potenzielle Käufer haben meist auch eine Reisekranken-Versicherung. Man bietet nun an, gefälschte Arztrechnungen und Atteste zu beschaffen, die man zu Hause zwecks Kostenerstattung einreichen soll, um somit einen Teil des Kaufpreises zu finanzieren.

Oder es wird Kreditkarten-Inhabern angeboten, das Timesharing-Eigentum auf Teilzahlungsbasis zu erwerben. Zu diesem Zweck werden Kreditkarten-Zahlungsbelege angefertigt, die der Käufer blanko unterschreiben soll. Diese werden dann nicht bei jeweiliger Fälligkeit, sondern widerrechtlich sofort eingelöst. Oft wird ein höherer Betrag als vereinbart eingesetzt.

Die Buy-Sell-Methode wird angewendet, wenn man einem Timesharing-Agenten erklärt hat, dass man schon Anteilseigner einer anderen Timesharing-Anlage sei. Der Agent macht nun deutlich, dass seine Anlage viel besser sei als die andere, von der er übrigens schon gehört habe und wisse, dass sie bald in Konkurs gehe. Das sei aber kein Problem. Er könne es arrangieren, dass der Anteil der alten Anlage als Anzahlung für die neue angerechnet werde. Wer’s glaubt und wieder unterschreibt, hat dann zwei verschiedene Timesharing-Anteile. Von der Inzahlungnahme will keiner mehr was wissen.

Eigentümer, die ihre Timesharing-Anteile regulär verkaufen wollen, werden oft folgendermaßen reingelegt: Der Vermittler lässt sich eine Vollmacht ausstellen, um mit Kaufinteressenten verhandeln zu können. Er lässt sich auch die Bankverbindung nennen, um den Kaufpreis ggf. zu überweisen. In Wirklichkeit aber passiert genau das Gegenteil: Der Vermittler schreibt die Banken der Eigentümer an und bittet – unter Vorlage der Vollmacht oder mittels gefälschter Unterschrift – um die Überweisung eines größeren Betrages, was nicht immer, aber häufig genug gelingt.

Time-Sharing-Geschädigte erhalten unaufgefordert von angeblichen Anwaltsbüros Schreiben, in denen Hilfe angeboten wird, bereits verloren geglaubte Investments wiederzuerlangen. Sie geben sich oft als juristische Vertreter großer Tauschclubs aus oder stellen gute Aussichten dar, gezahlte Kaufbeträge gerichtlich einzuklagen. Gegen Überweisung eines Anwalts-Vorschusses (selten unter 3.000 Euro) werde man sich des Falles annehmen. Wer’s tut, wird wieder Opfer und verliert noch einmal Geld. Denn eine anwaltliche Vertretung findet nicht statt. Vielmehr handelt es sich bei den Initiatoren um dieselben Betrüger oder deren Hintermänner.

Der neuste Trick der Betrüger setzt aber allem bisher Dagewesenen die Krone auf: Erst müssen 1.000 €uro auf ein (angebliches?) Notaranderkonto überwiesen werden. Dann meldet sich aber der Notar mit dem Hinweis, dass er nicht beurkunden könne, weil keine Grundbucheintragung vorläge. Das kostet weitere 1.500 Euro. Nun meldet sich eine Bank, die angeblich den Kaufbetrag auszahlen wolle. Das ist aber so lange nicht möglich, wie die Grunderwerbssteuer nicht bezahlt sei: kostet nochmals 1.800 Euro. Nach dieser Zahlung meldet sich keiner mehr. Man hat wieder genug abgezockt.

Nach Angaben des Timesharemagazins erkennt man Betrüger an folgenden Aussagen:

  • Wir haben bereits einen Käufer für Ihren Anteil (der Klassiker!!!)
  • Für einen Verkauf muss Ihr Anteil unbedingt im Grundbuch eingetragen sein.
  • Unser Anwaltsbüro vertritt Kunden von RCI (alternativ Interval International)...
  • Der Käufer möchte sich so schnell wie möglich mit Ihnen hier auf Teneriffa treffen.
  • Ihre Adresse haben wir von der Spanischen (alternativ: deutschen, englischen usw.) Timeshare-Registratur.
  • Diese Maßnahme ist laut EU-Recht (alternativ: spanischem Recht) vorgeschrieben.
  • Unser Käufer ist bereit, Ihnen xxx €uro für Ihr Nutzungsrecht zu zahlen.

Das Timesharemagazin ist ein informatives Forum zu allen Aspekten rund um das gleichnamige Thema. Es bemüht sich um eine objektive Berichterstattung und versucht, die Spreu vom Weizen zu trennen. Vorstellungen empfehlenswerter Angebote gehören genau so dazu wie Warnungen vor betrügerischen Machenschaften. Auszug aus dem Service-Angebot:

Timeshare-Lexikon, wichtige Adressen, Hinweise des Auswärtigen Amtes, Empfehlungen, Preisvergleiche, Ferienanlage-Übersichten, Forum, Newsletter, Rechtstipps u.v.a.m.:

www.timesharemagazin.de





































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